Interview: Ernährungsexpertin über den Treibstoff fürs Gehirn

Der Sommerurlaub ist vorbei und mit Beginn des neuen Schuljahres ist jetzt wieder Schulbankdrücken und intensives Lernen angesagt. Viele Schüler haben damit aber so ihre Probleme, denn sie fallen im Unterricht irgendwann in das berühmt berüchtigte Leistungs- und Konzentrationsloch.

Das passiert übrigens immer dann, wenn dem Gehirn der Treibstoff ausgeht. Wie man das verhindern kann, weiß Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Heike Lemberger vom Institut für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg.

Zu wenig oder gar kein Frühstück oder zu viel Zucker. Das alles führt dazu, dass ein Kind zwar einen schnellen Energieschub bekommt, genauso schnell aber auch unterzuckert und damit müde und konzentrationsschwach wird. Idealerweise sollten vor allem Kinder aber Zucker zu sich nehmen, der langsam ins Gehirn geht.

Heike Lemberger: "Zum Beispiel aus Kohlenhydraten, wie sie in Vollkornprodukten wie Müsli oder Vollkornbrot aber auch in Gemüse, Obst und Nüssen und Hülsenfrüchten vorkommen. Aber auch andere Bausteine bringen es auf Trab: zum Beispiel die Omega-3-Fettsäuren. Die sind in Pflanzenölen wie Raps oder Walnuss enthalten oder eben in Lachs. Und das ist wirklich ein ausgezeichnetes Brainfood.

Man könnte auch sagen, dass Lachs schlau macht, denn es ist wissenschaftlich belegt, dass Omega-3-Fettsäuren die Denkleistung positiv beeinflussen. Damit das Schülerhirn wie geschmiert läuft, sollte man laut Europäischer Gesundheitsbehörde in der Woche 1,7 bis 1,8 Gramm an Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen..."

Hören Sie hier das ganze Interview mit Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Heike Lemberger.

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